01 Factsheet Pilotprojekt

Kinderkrippe in Douala, Kamerun

01 Factsheet Pilotprojekt

Verein Donner Espoir

PILOTPROJEKT 

•  Kinderkrippe und Kindergarten 
•  25 Kleinkinder (Tageskapazität) 
•  25 Kindergartenkinder (Tageskapazität) 
•  Betrieb 5 Tage pro Woche 
•  2 Mahlzeiten 
•  Medizinische Versorgung 

Das Grundprinzip lautet: Alle Beteiligten leisten nach ihren Möglichkeiten einen Beitrag zum Projekt: Die Vereinsmitglieder, das Team und die Familien. 

Die Vereinsmitglieder lancieren mit Eigenmitteln ein Initialprojekt ab Frühling 2023. 

FAMILIEN 

•  Verbesserung der Lebensumstände für 50 bis 60 Familien 

•  Gesellschaftliche Durchmischung: wohlhabendere und ärmere Familien können ihre Kinder zur gleichen Institution bringen. 

•  Das Quartier stärkt den Zusammenhalt. 

•  Eltern zahlen nach Möglichkeit CHF 0.50 pro Tag oder bringen Naturalien im gleichen Wert. 

•  Eigenleistung der Eltern: CHF 5’000.– pro Jahr (reserviert für Finanzierung Primarschule) 

INITIANTIN 

Die Initiantin, Agathe Schilter, ist in Kamerun geboren, ist seit 2006 Schweizer Staatsbürgerin und möchte mit aller Kraft ihrem Heimatland helfen. 

Sie leistet Entwicklungshilfe weit über den eigenen Familienkreis hinaus. Sie finanzierte und gründete eine Nähschule in Esu (Nordkamerun), die von 2012 bis 2018 erfolgreich betrieben wurde. Die Schule wurde wegen des Bürgerkriegs der anglophonen Krise im Jahr 2018 zerstört. 

Agathe möchte einen neuen Anlauf nehmen und findet in ihrem Schweizer Umfeld 2021 einen Kreis von Unterstützerinnen und Unterstützern. 

TEAM 

Dieses Team arbeitet vor Ort in Douala.
13 Personen, die meist in Teilzeit arbeiten: 

•  2 Kindergärtnerinnen,
•  2 Kleinkinderzieherinnen
•  1 Hausabwart 
•  1 Handwerker/Gärtner 
•  2 Teilzeit-ärztinnen 
•  2 Köchinnen
•  2 Student*innen
•  1 Krippenleiterin 

Sie bekommen ein gesichertes Einkommen und leisten einen Anteil Ehrenamt im Rahmen ihrer Möglichkeiten 

Eigenleistungen des Teams: CHF 5’000.– pro Jahr

VEREINSMITGLIEDER 

•  Sitz in St.Gallen, Gründung 2022 
•  Statuten und Vorstand im Anhang 
•  100% Eigenleistung zugunsten des Zwecks 
•  Eigenleistungen Verein: CHF 25’000.– pro Jahr 
•  Vorleistung Lancierung Initialprojekt: CHF 21’000.– 

FINANZIERUNG JÄHRLICH 

•  Spenden CHF 53’000.– 
•  Eigenleistung Verein CHF 35’000.– 
•  Eigenleistung Team CHF 1’000.– 
•  Eigenleistung Familien CHF 5’000.– 

AUFBAU EINMALIG

•  Spenden CHF 15’000.– 
•  Eigenleistung CHF 35’000.– 

ZUKUNFT 

•  Weitere Standorte eröffnen, bis ein dichtes Netz an Kinderrefugien in Douala entstanden ist. 

•  Patenschaften zur Langzeitbegleitung der Kinder bis und mit Ausbildung. 

02 Aktionsplan

Pilotprojekt: weitere Bausteine / Umsetzung

Pilotprojekt

INITIALPROJEKT FRÜHLING 2023 

Durch die Mitglieder des Vereins mit Eigenmitteln finanziert. Deckt Grundinvestitionen sowie eine kleine Betreuungseinheit. Derzeit in Vorbereitung 

1. BAUSTEIN – KINDERKRIPPE 

0-3 Jahre
•  gesunde Ernährung
•  medizinische Versorgung*
•  Entlastung der Eltern
•  5 neue Arbeitsplätze 

HERBST 2023 

•  1 Kinderkrippe für 20 Kinder
•  für ein Quartier
•  in bestehender Liegenschaft
•  Gartenpflanzung 

FINANZIERUNGSZIEL 1

2. BAUSTEIN – KINDERGARTEN 

3-5 Jahre
•  Kindergartenbetrieb plus Tagesbetreuung und Basisleitung.
•  7 neue Arbeitsplätze 

2024/25

•  In die Kindertagesstätte wird ein Kindergarten für 20 Kinder integriert. 
•  Zusätzliches Lehr- und Betreuungspersonal.
•  Die Räume können zweimal genutzt werden.

FINANZIERUNGSZIEL 2

MEHRERE STANDORTE IN DUALA

Viele Quartiere erhalten eine Kinderkrippe und Kindergärten
durch Verein Donner Espoir oder andere Trägerschaften.

Langzeitprojekt

BAUSTEINE ENTWICKLUNG MITTEL- UND LANGFRISTIG 

 

3. BAUSTEIN – PATENSCHAFTEN PRIMARSCHULE 

6 – 11 Jahre
•  Finanzierung Schulbegleitkosten plus Tagesbetreuung und Basisleistungen* 

2027

•  Eine weitere Liegenschaft nahe der Kinderkrippe wird bezogen.
•  Synergien wie Betreuung, kurze,
sichere Wege

FINANZIERUNGSZIEL 3

4. BAUSTEIN – PATENSCHAFTEN JUGENDLICHE 

11 – 20 Jahre
•  Jugendliche werden finanziell bis zur Berufsfindung begleitet 

PROJEKT ZUKUNFT

Beratungstelle für Jugendliche

FINANZIERUNGSZIEL 4

MEHRERE STANDORTE IN DUALA

Viele Quartiere erhalten eine Primarschule mit Beratungszentrum
durch den Verein Donner Espoir oder andere Trägerschaften.

03 Vision und Strategie

Wir folgen den Nachhaltigkeits- Entwicklungszielen der UNO

Direkte Ziele

1 | Gerechte und hochwertige Bildung: Kinder, die keinen Zugang zu Bildung, Betreuung und Aussenanlagen haben, erhalten einen neuen Zufluchtsort, der normalerweise der Oberschicht vorbehalten ist.

5 | Geschlechtergerechtigkeit: Dank bezahlbarer Kinderbetreuung können Frauen arbeiten gehen.

8 | Gute Arbeit und Wirtschaftswachstum: Die Kindertagesstätte sichert mehr als 12 Personen und damit Familien ein sicheres Einkommen.

11 | Nachhaltige Städte und Gemeinden: Eine Krippe ist ein Pilot, 100 Krippen in allen Stadtteilen der Megacity bilden ein Mosaik aus Zufluchtsorten für Natur und Menschen inmitten der städtischen Wüste.

10 | Weniger Ungleichheit: Sozial benachteiligte Menschen und ihre Kinder haben die Möglichkeit, aus ihrem Elend auszubrechen und mehr zu erreichen.

17 | Partnerschaft zur Erreichung der Ziele: Lehrpersonen, Eltern, Kinder, die Nachbarschaft und der Verein Donner Espoir bilden durch ein gemeinsames Projekt eine starke Gemeinschaft.

Indirekte Ziele

1 | Keine Armut: Benachteiligte Familien erhalten durch die Kinderbetreuung die Möglichkeit, einer Arbeit nachzugehen.

2 | Kein Hunger: Die Kinder werden in der Kindertagesstätte kostenlos verpflegt.

3 | Gesundheit und Wohlbefinden: Kinder können sich in einer gut geschützten Umgebung frei bewegen und wichtige Entwicklungsschritte in einer naturnahen Umgebung machen.

13 | Klimaschutz und Anpassung: Der grüne Aussenraum steht im Zentrum des Konzepts der Kindertagesstätten. In der baumlosen Metropole sollen viele Oasen entstehen und die Folgen des Klimawandels mindern.

KOOPERATION DONNER ESPOIR IN DOUALA

Centre for Human Rights and Peace Advocacy

Pohla Ebenezer
Yassa Douala
benipohla@yahoo.fr
+237 6 77 62 38 52

Kontaktperson
DORIS MINGO

04 Finanzielle Mittel für Pilotprojekt

60 Familien und 13 Begünstigte

PILOTPROJEKT

Initialprojekt

CHF 21’000 .–
100% Eigenmittel

Das Initialprojekt ist zu 100% vom Verein und den Beteiligten mit Eigenmitteln finanziert. Mit dem bescheidenen Budget ist der Erfindergeist aller Beteiligter gefragt. Eine Kleineinheit plus Primärinfrastruktur ermöglichen einen raschen Start

BEITRAG DER INITIANTIN:

Eigenleistung plus
Eigenmittel CHF: 7’000.–

BEITRAG DER VEREINSMITGLIEDER:

und ihrem persönlichen Umfeld
aus Eigenmitteln: CHF 7’000.–

BEITRAG INVOLVIERTER FIRMEN:

GSI-Architekten, Studio Erni, Pressebüro Seegrund, Büro UMC

Eigenleistung
Eigenmittel CHF 7’000.–

PILOTPROJEKT

Investition einmalig

CHF 18’000.–
abzüglich Initialprojekt CHF 5’000.–

BAUSTEIN:

Lernräume, Büro, Ruheraum, Möbelanfertigung durch örtliche Schreinerei:
CHF 6’200.–

BAUSTEIN:

Spiel- und Obstgarten:
CHF 5’200.–

BAUSTEIN:

Medizinische Station:
CHF 4’500.–

BAUSTEIN:

Kleine Gastroküche:
CHF 1’500.–

SACHSPENDEN:

Pädagogisches Spielmaterial, Papeterieartikel, Werkmaterial, Bücher, EDV:

CHF 5’000.–

PILOTPROJEKT

Betriebskosten jährlich

CHF 53’500.–
1. Jahr abzügl. Initialprojekt
CHF 37’000.–

BAUSTEIN:

Lohn für 15 begünstigte Projektbeteiligte
vor Ort: CHF 16’500.–

BAUSTEIN:

Liegenschaft, Nebenkosten:
CHF 11’000.–

BAUSTEIN:

Nahrungsmittel für 2 Mahlzeiten an 5 Arbeitstagen für 40 Kinder:
CHF 15’500.–

BAUSTEIN:

Betrieb medizinische Station, Arzt und Medikamente: CHF 1’500.–

RESERVE/
UNVORHERGESEHENES:

Investition fürLangzeitprojekt:
CHF 5’000.–

SACHSPENDE:

Windeln: CHF 4’000.–

LANGZEITPROJEKT

Langzeitbegleitung Kinder

mehr Kinder erreichen

BAUSTEIN:

Patenschaft Primarschule Schulgeld und Essen für ein Kind jährlich:

CHF 200.–

BAUSTEIN:

Patenschaft Existenz ermöglichen Schulgebühren für Lycée (drei Jahre), Berufsschule (drei Jahre), Abschlussprüfung (Matura): CHF 200.–

BAUSTEIN:

Geografische Ausweitung
Mehr Standorte
Andere Quartiere

SYNERGIEN:

Durch viele Standorte wird der Zusammenhalt gefördert. Ausgebildete Kinder helfen wieder. Weitere Standorte werden tiefere Kosten haben.